Juli

 

Der Juli ist ein typischer Wettermonat.

Er kann glühend heiß daherkommen, oder aber total verregnet sein.
Auf jeden Fall stehen Wetterphänomene und Wasser im weiteren und engerem Sinn im Vordergrund, denn wir müssen im Sommer besonders auf genügende Trinkmengen achten.
Viele meiner Patienten wissen genau, daß Sie zu wenig trinken. Es gibt viele Beschwerdebilder, die auf Flüssigkeitsmangel basieren.
Einige Beispiele: zu niedriger Blutdruck, Ansammlung ausscheidungspflichtiger Stoffwechselendprodukte in Gelenken und Muskeln, Bandscheibenprobleme.
Erfahrungsgemäß kann man sich das Trinken regelrecht anerziehen.
Man kann zum Beispiel einmal mehrere Tage hintereinander üben, jede Viertelstunde einen Schluck zu trinken (Eieruhr stellen). Das Wasser sollte einem ständig „vor der Nase“ stehen, damit man das Trinken nicht vergisst. Wichtig ist die ständige, schluckweise Wasserzufuhr.
Das einmalige Trinken von großen Mengen auf einmal hat hingegen kaum Effekte auf die Gesundheit. Die ungefähre Tagestrinkmenge ist,  je nach Temperatur und körperlicher Belastung, mindestens 1,5 Liter und nach oben hin offen.

Problematisch ist die Trinkmenge natürlich für Nieren- und Herzkranke, die sich nach den Trinkvorgaben ihres Arztes richten sollten.

Wasser ist aufgrund seiner chemischen Struktur ein guter Informationsträger. Es gibt daher die Möglichkeit es mit Informationen aufzuladen.Dieses ist beispielsweise mit Edelsteinen möglich. Eine Möglichkeit ist das Einlegen eines Bergkristalls in eine Karaffe mit Wasser für mehrere Stunden (über Nacht). Dieses Wasser hat dann eine reinigende und aufhellende Wirkung.
Möglich ist auch die Aufladung des Wassers mit Körbler- Strichcodes, sowie mit Heilsymbolen, wie Spiralen, oder der „Blume des Lebens“.
Zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Petra Neumayer und Roswitha Stark :
Heilen mit Symbolen  ISBN978-386374-045-0 .

Aber wir sind im hoffentlich heißen Juli und lechzen nach Abkühlung. Wenn man nicht schwimmen gehen kann, um sich abzukühlen, dann kann man ein mäßig kaltes Armbad machen.
Dazu lässt man mäßig kaltes, nicht eiskaltes, Wasser in ein Waschbecken laufen und legt die Arme bis Mitte der Oberarme zehn bis dreißig Sekunden in das Wasser. Das erfrischt und entlastet das Herz. Für ein noch frischeres Gefühl kann man ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl in das Wasser geben.
Wenn man zu stark schwitzt, dann helfen auch häufige Waschungen mit verdünntem Salbeitee, zum Beispiel unter den Armen.

 

Nun zum Wetter.

Hier nun ein paar Tipps, wie man aufgrund der Zeichen der Natur erkennt, das sich ein Gewitter zusammenbraut. Dieses Wissen kann sehr nützlich sein, wenn man sich im Freien aufhält, wie beim Baden oder Wandern.

Als erstes sollte man die Wolkenbildung im Auge behalten.
Bilden sich am Horizont Turmwolken, die oft auch aussehen wie ein Schmiedeamboß (Cumulonimbus), dann braut sich ein Gewitter zusammen und man sollte recht bald geschützte Orte aufsuchen.
Auch wenn Mücken, Fliegen und Bremsen besonders aufdringlich werden, sollte man den Blick  zum Himmel wenden, ob sich da etwas zusammenbraut.

Die Grundlage für dieses Phänomen ist das vermehrte Schwitzen in der schwül-heißen Luft und die fehlenden Aufwinde, die die Insekten in höhere Schichten wehen.  Deswegen gibt es auch die Bauernregel mit den hochfliegenden Schwalben, die bei Schönwetterlagen mit Aufwinden,  die Insekten in höheren Schichten jagen als in drückenden, schwülen Wetterlagen, bei denen sich die Insekten in tieferen, bodennahen Schichten aufhalten.
Dann jagen auch die Schwalben für uns gut sichtbar im Tiefflug.

 

 
Auch Pflanzen können uns vor herannahenden Wetterfronten warnen:

Gänseblümchen,Löwenzahn, Ackergauchheil und Silberdistel verschließen ihre Blüten, wenn eine Schlechtwetterfront naht.
Andere, wassersparende Pflanzen, öffnen und entrollen ihre Blätter und Blüten, sobald die Luftfeuchtigkeit steigt. Dazu gehören Fünffingerkraut, großer Wiesenknopf und der Strandhafer.

Können Menschen spüren, wenn ein Gewitter oder Sturm aufzieht?

Es wird immer wieder berichtet, das die Stimmung unter den Leuten mit zunehmender Schwüle immer gewittriger wird. Dagegen hilft eine kurze Räucherung,  zum Beispiel mit harmonisierend und aufhellend wirkendem Johanniskraut. Auch alte Narben und arthrotische Knie beginnen bei Herannahen eines Gewitters zu schmerzen.

In früheren Zeiten waren die Menschen auf eine genauere Wetterprognose angewiesen.
Sie wohnten in Holzhäusern mit Ihrem Vieh unter einem Dach. Die Dachböden waren mit Heu und Stroh vollgestopft und es gab keine Blitzableiter. Auch hielten sich die Bauern zur Ernte oft weit weg von zu Hause, auf dem Feld auf, wo es sehr gefährlich war, von einem Gewitter überrascht zu werden. Es gibt im Volksglauben eine Menge Maßnahmen, die Haus und Hof vor Blitzeinschlägen schützen sollten:
Auf den Dachfirst wurde Hauswurz gepflanzt, der einen Blitzeinschlag verhindern sollte.
Im Herd wurden geweihte Blitzkräuter verbrannt, wie Königskerze und Johanniskraut.
Auch wurde Johanniskraut in die Fensterrahmen und über die Tür gesteckt, um einen Blitzeinschlag zu verhindern.
Drohte ein Hagelunwetter die Ernte zu zerstören, dann wurden allerorten die Kirchenglocken geläutet, um mit dem Schall das Unwetter umzuleiten.

Wir leben heutzutage in sichereren Zeiten. Aber auch wir werden gerade im Sommer noch oft mit den Naturgewalten konfrontiert. Auch heute noch gibt es Ernteausfälle durch Hagel, Sturmschäden und Überschwemmungen nach Unwettern und Gewitterstürmen.
Also gehen Sie achtsam durch den Sommer, denn Regen und Gewitter werden in der warmen Jahreszeit  dringend benötigt in der Natur, damit nicht alle Pflanzen in der heißen Glut der Hundstage (Mitte Juli- Mitte August) vertrocknen und verdorren.

Heilpflanze des Monats

Rose

Rose